Der 23-jährige Daniel Falbesoner sagt "Martin Kapeller überzeugt die Jungwähler". Der Bürgermeister informierte sich über das politische Interesse junger Wählerinnen und Wähler in Mieming. Foto: Knut Kuckel
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Gemeindepolitik – Martin Kapeller setzt auf neue Konzepte

Martin Kapeller setzt in der Gemeindepolitik auf Themen, die Notwendiges auf den Punkt bringen. Die Schwerpunkte seiner künftigen Gemeindepolitik werden sich u.a. mit einer Wirtschafts- und Arbeitspolitik beschäftigen, die den Menschen im Blick hat.

„Wirtschaftswachstum schafft mehr Arbeitsplätze, mehr Arbeitsplätze heißt in der Folge, ausreichenden Wohnraum zu schaffen. Für alle. 

Besonders aber auch für junge Menschen, die keine hohen Einkommen haben.“ Man müsse heute Wohn- und Bauförderung dem gesellschaftlichen Wandel anpassen. Somit änderten sich auch die Begrifflichkeiten. „Die Gemeindepolitik wollte zum Beispiel in der Vergangenheit leistbaren Wohnraum für junge Familien fördern. Dabei ging es überwiegend um den Bau neuer Einfamilienhäuser. Das alleine genügt nicht mehr.  Gebraucht werden auch Häuser mit Mietwohnungen, die bezahlbar sind.“

Früher habe man Mieming als eine Gemeinde mit ländlichen Strukturen bezeichnet. „Das klang vornehmer als »Dorf«,“ so Kapeller, „wir haben inzwischen schon durchaus städtische Strukturen angenommen. Parallel zum Wirtschaftswachstum steigt die Bevölkerungszahl. Heute leben doppelt so viele Menschen in Mieming, wie vor 30 Jahren.  1981 waren das nur 1770 Einwohner, im vergangenen Jahr waren das mit Hauptwohnsitz schon mehr als 3.500 Einwohner. Tendenz steigend.“

Deshalb müsse sich die Gemeindepolitik in Mieming den veränderten Gegebenheiten anpassen. „Mehr Menschen erfordert auf allen politischen Ebenen ein neues Denken. Die Familienpolitik hat heute einen neuen Stellenwert, ebenso das Sozialwesen, Bildung und Kultur. Ganz zu schweigen von den infrastrukturellen Notwendigkeiten.“

 

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