Martin Kapeller: "Meine Familie und ich sagen danke für Eure Unterstützung und Euer Vertrauen!" Foto: diefotografen.at
Martin Kapeller: "Meine Familie und ich sagen danke für Eure Unterstützung und Euer Vertrauen!" Foto: diefotografen.at
Wahlkampfzeiten

Wahlkampfzeiten – „Wir haben alle gewonnen“

Was geht mir in diesen Tagen so alles durch den Kopf? Das ist so viel. Vom Wahltag. Dem Tag danach. So viele Eindrücke der vergangenen Tage. Bewegendes, Erfreuliches, Anregungen zum Nachdenken.

Meine Familie und ich sagen DANKE! An Euch alle. An alle Miemingerinnen und Mieminger, die in den vergangenen sechs Wochen meinen, vom Grundsatz her freundlich motivierten und sehr persönlichen Wahlkampf mit gestaltet haben. Danke für Zuspruch und Unterstützung. Wir haben alle gewonnen.

Haben wir alles richtig gemacht? – Ja, sagen viele neue und alte Freunde. In Mieming, unseren Nachbargemeinden und darüber hinaus. Auch aus der Landeshauptstadt wurde unser Wahlkampf sehr freundlich beurteilt.

In diesen Tagen haben mich zahlreiche Postings, Mails und Anruge erreicht. Glückwünsche und Lob. Dafür bin ich außerordentlich dankbar. Ich freue mich, zeigt es einmal mehr, dass wir nicht so sehr viel falsch gemacht haben.

Zwei Tage nach dem Wahltag, kann ich aus voller Überzeugung sagen, gewonnen zu haben. Gewonnen habe ich, weil ich Erfahrungen machen durfte, die mich nicht nur aus politischer Sicht her berührt haben. Erfahrungen, die menschlich nachhallen.

Das waren die Begegnungen mit Menschen, die schon seit langem zur Gemeindepolitik auf Distanz gegangen sind. Obwohl sie aus unterschiedlichsten Gründen enttäuscht sein mögen, öffneten sie meinem Team und mir ihre Türen und ließen sich auf Gespräche ein. Tief in ihren Herzen haben sie sich nämlich eigentlich nie so richtig vom politischen Gemeindealltag abgewendet.

Mein Wahlspruch „Miteinander reden und gestalten“ gewann an Bedeutung. Mehr und mehr. Nach jedem Gespräch fühlte ich, dass Politik nicht nur auf den Sitzungssaal des Gemeindehauses beschränkt sein darf. Wer Politik in unserer Gemeinde gestalten möchte, muss zu den Menschen gehen. Nicht nur in Wahlkampfzeiten, sondern wann immer es geht.

Damit meine ich nicht, dass unangemeldete Hausbesuche zur Überbringung politischer Empfehlungen Teil des Alltags werden sollten. Nein, das wäre nicht zumutbar. Für niemanden.

Ich denke vielmehr daran, dass wir immer im Gespräch bleiben sollten. Persönlich und/oder über unsere Netzwerke. So lange wir miteinander im Gespräch bleiben, ist Gemeindepolitik im Fluss. „Miteinander reden und gestalten“ ist aber keine Einbahnstraße, sondern eine gesamt gesellschaftliche Herausforderung. Das berührt die Dorfgemeinschaft. Miteinander reden steht in diesem Sinne vor dem Gestalten.

Das ist für mich persönlich die wichtigste Erkenntnis, die ich auch nach den Wahlkampfzeiten nicht vergessen möchte. Miteinander reden, sich verstehen zu lernen, sich mit dem Gehörten auseinander setzen. Das werden die Grundlagen meiner künftigen Politik im Gemeinderat für Mieming sein.

In Planung ist beispielsweise ein regelmäßiger Stammtisch zur Gemeindepolitik.

Daran darf teilnehmen, wer immer es möchte. Im Gasthaus redet es sich leichter als in einer Amtsstube.

Danke sage ich in diesem Sinne allen, die mich im Beschreiten neuer Wege im Wahlkampf mit Rat und Tat unterstützt haben. Die sich aktiv eingebracht haben und unserem gemeinsamen Anliegen viel Zeit gewidmet haben. Das waren neben meiner Familie vor allem unsere Teammitglieder. Unser Team ist täglich gewachsen. Ich denke mit der Einschätzung richtig zu liegen, dass wir alle hoch motiviert waren und gestärkt aus diesem Wahlkampf wieder in den Alltag zurückkehren.

Wir haben bei den Gemeindewahlen 2016 in Mieming alle gewonnen.

Das ist für meine Familie und mich die wichtigste Erkenntnis der letzten sechs Wochen.

Der Alltag ist wieder eingekehrt. Wir gehen aufeinander zu und stellen uns den Sachfragen. So wie wir das schon immer gemacht haben. Mit Anstand und um Sachlichkeit bemüht. Weil es in der politischen Auseinandersetzung und in der Folge niemals um persönliche Interessen gehen darf, sondern immer um das Gemeinwohl. Wenn wir uns alle dessen bewusst sind, können wir nichts falsch machen.

Danke nochmals für Eure Unterstützung, danke für Euer aller Vertrauen.

Mein Team und ich freuen uns auf die Herausforderungen, die nun anstehen.

Martin Kapeller

 

Nachtrag:

Wahlkampffinanzierung

Unser Wahlkampf wurde ausschließlich privat finanziert. Vom Listenführer und Bürgermeisterkandidaten persönlich. Seiner Familie und Listenmitgliedern. Weder eine Partei und/oder Organisation noch Unternehmer haben unseren Wahlkampf finanziert. Für unseren Wahlkampf hatten wir im Verhältnis nur auf ein bescheidenes Budget Zugriff. Alles war somit weitgehend „handgemacht“.

Über die Autorin/den Autor

Martin Kapeller

Ich freue mich über Deine Unterstützung und auf Deine Anregungen zur Gemeindepolitik. Gerne auch auf meinen persönlichen Seiten bei Twitter, Facebook oder Google+.

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